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Auf
meinen Fahnen von Harald Wittmaack (2002)
Von einer tiefen Entscheidung getrieben,
steht nun auf meinen Fahnen groß geschrieben,
ich bin jetzt ohne Glaube, ohne Religion,
der Teufel macht bei mir Station,
einige die´s hören schauen mich an,
Als würd ich Jungfrauen opfern, dann und wann,
sehen sie nicht, daß zum Menschsein mehr gehört,
als das was durch die Kirche wird gelehrt,
Ein guter Mensch wird man noch nicht,
weil man auf´s Beten ist erpicht,
die liebsten Menschen sind mir weiterhin,
die mit Ihrem Kopf erfassen was der Sinn,
von Freundlichkeit und Freundschaft ist,
warum Hass und Zwietracht alles Schöne frißt.
Nur Menschen die so klar im Kopf,
die selbst packen ihr Leben am Schopf,
und ohne Hilfe von religiösen Blendern,
ihr Tun in gute Bahnen ändern,
nur solche Menschen will ich kennen,
nur diese werd Freunde ich nennen.
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