Schon öfter wurde ich gefragt, vor allem auf Insta, was ich so mit in einen typischen Urlaub nehme und aus welchem Ausrüstungsfundus ich auswähle. Also. Elektronikmässig.
Also hab ich mal den Großteil meines aktuellen elektronischen Reise(hand)gepäcks auf einen Haufen gelegt:

So ziemlich alles ist getrimmt auf möglichst wenig verschwendeten Platz und kann jeweils noch recht einfach an die jeweilige Reise angepasst werden.
Aufgelistet sieht man hier:
- DJI Neo 2
- DJI Motion Controller
- DJI Googles N3
- DJI RC-N3 Controller
- DJI Mic Mini
- DJI Osmo Action 4
- Insta360 X4
- 2* Anker Essential 20000
- 3* Selfiesticks
und was auf dem Foto fehlt:
- HP OmniBook 7 Aero
- Google Pixel 11 Pro XL
Ab und zu ersetze ich Teile dieser Sammlung, allerdings meistens nicht durch die jeweils neueste Produktiteration, abgesehen von Laptop und Smartphone, weswegen ich diese auch separat aufgelistet hab.
Vor ich auf Reise gehe, checke ich grundsätzlich unsere Pläne und die Gegebenheiten vor Ort.
Mein erster Check ist in den meisten Fällen die Möglichkeit des Einsatz meiner Drohne und hier halte ich mich schon ziemlich genau an die lokalen Drohnengesetze. Nicht nur, um Schaden von mir abzuhalten, sondern vor allem auch aus Respekt für das Land und dessen Gesetzte. Das tut mir manchmal in der Seele weh, aber da gilt die einfache Regel:
Ich erwarte, dass sich Besucher meines Landes an die Gesetze halten, also halte ich mich auch an die Gesetze der Länder, in die wir reisen.
Als Nächstes plane ich durch, wieviel Platz ich habe und fange an Ausrüstung auszusortieren im Hinblick auf:
- Reisen wir lediglich mit Handgepäck und müssen die Klamotten und alles andere auch ins Handgepäck?
- Haben wir bei Handgepäck den 10kg-Handgepäcktrolley mitgebucht oder nur den „persönlichen Gegenstand“?
- Fliegen wir mit vollem Gepäck und Platz spielt quasi kaum eine Rolle?
- Sind Drohnenflüge überhaupt sinnvoll möglich?
Ausrüstungsgrundsätze
- Die Einsatzzwecke müssen überlappend sein, damit ich nicht komplette Einsatzbereiche verliere, wenn ich ein Teil aussortiere.
- Es sollte auf Größe, Gewicht, Vielseitigkeit und Robustheit optimiert sein.
- Es muss nicht State-of-the-Art-Hardware sein, aber die Bildqualität muss gut sein.
Was bedeutet das?
Sortiere ich z.B. die Drohne aus, kann ich es teilweise mit der 360°-Kamera und einem entsprechend langen Selfiestick ausgleichen.
Sortiere ich z.B. beim Drohnenset die Goggles, den Motion-Controller und den normalen Controller aus, kann ich die Neo2 immer noch rein mit dem Smartphone oder der Gestensteuerung bedienen.
Sortiere ich entweder die ActionCam oder die 360°-Kamera aus, kann ich mit der jeweils anderen Kamera noch immer Unterwasseraufnahmen machen.
Der einzige Ausrüstungsgegenstand, den ich nie aussortieren könnte ist: Mein Smartphone.
Wieso nicht State-of-the-Art?
Die meisten von uns sind keine Profis. Ich auch nicht.
Das bedeutet, dass wir nie das absolute Optimum aus der Ausrüstung gewinnen werden und die vorhergehenden 2 Generationen der Ausrüstungsgegenstände bieten meisten schon so qualitativ gute Bildqualität, dass es nicht ausreichend sein wird.
Zudem gibt es für mich einen psychologischen Effekt, wenn ich die günstigeren, älteren Generationen nutze:
Sie sind nicht so teuer, also riskiere ich mehr, da ich im Fall eines Falles weniger Geld verliere.
Als Resultat versuche ich Dives mit der Drohne, die ich mit einem teuren Modell nicht versuchen würde oder fliege sehr tief über hohe Wellen im Meer. Hänge meine 360°-Kamera aus dem fahrenden Auto. Lasse meine ActionCam an einem Faden in einen Fluss, etc. hängen. Und so weiter und so fort.
Wann ersetze ich Teile?
Wenn ich defekte Ausrüstungsteile habe, werden diese ersetzt, aber eben nicht zwingend mit dem allerneuesten Modell. Im Moment z.B. hätte ich keine Bestrebungen meine DJI Osmo Action 4 zu ersetzen, weil die neueren Modelle keinen nennenswerten Mehrwert für mich bieten. Bei der Insta360X4 sieht es schon anders aus. Der Formfaktor der neuen DJI 360°-Kamera hätte einen Vorteil im Packmaß und würde mir Vorteile bringen, da dann die meisten meiner Devices im gleichen Ökosystem wären, was Vorteile in der Nachbearbeitung mit sich bringen würden.
Das einzige Ausrüstungsteil, welches ich öfter als alle anderen upgrade, ist mein Smartphone, weil es für mich nicht nur ein umfassendes schweizer Taschenmesser ist, sondern weil es unersetzlich als Reisetool ist.
Resultat dieses Beitrags:
Ich bin parallel schon auf der Seite von DJI und vergleiche die DJI Osmo 360 und die Insta360 X4.
LOL!
