ZURÜCK ZUM CHRISTENTUM – Wie konnte das passieren?

Ich habe eigentlich eine lange Vergangenheit, was das Christentum angeht.

Ich wurde katholisch getauft. Ich war Ministrant. Ich liebte schon seit Kindheitsbeinen an eine schwäbisch-alemannische Tradition, die sehr eng mit der Kirche verbunden ist: Die schwäbisch-alemannische Fasnet. ich mochte die Stimmung in der Kirche an Weihnachten. Und ich habe früh begriffen, dass unsere west-europäischen Länder mitunter der großartige Ort geworden sind, weil sie auf christlicher Moral basieren.

Was mir allerdings immer ein Dorn im Auge war, war ein Teil des Bodenpersonals (meine erste Religionslehrerin „Frau Braun“ hatte wohl einen großen Anteil an meiner Kirchenabneigung zu verantworten) und so wirkich gläubig, war ich nie. Ganz im Gegenteil.

Ein weiterer Punkt waren die permanenten Diskussionen mit meiner Mutter diesbezüglich. Stichwort: (Hier bitte eine extra Prise Theatralik einfügen!) „Was ist in deinem Leben passiert oder wo hab ich versagt, dass du dich abgewandt hast!“.

Naja. Nix. Ich war einfach schon immer ein Mann der Wissenschaft und bin das auch weiterhin.

Deshalb bin ich an einem bestimmten Punkt aus der Kirche ausgetreten.

Wenn man nun aber das Beitragsbild ansieht, fragt man sich:

Was hat sich geändert?

Meine Einstellung und mein Gefühl zu dem Ganzen und auch das war ein langer Prozess, den initial die Liebe meines Lebens, meine Frau, unwissentlich angestossen hat.

Nicht mit dem was Sie sagte, sondern mit dem was Sie tut, wie Sie ist und durch Sie wurde mir klar:

Man muss weder fanatisch an Gott glauben, noch beim Bodenpersonal registriert sein und auch nicht jedes Wochenende in die Kirche rennen.

Man muss sich nur entscheiden die Werte zu leben und zu lieben.

Meine Frau…

…ist wohl das Beste, was mir in meinem Leben wiederfahren ist und ich bin für jeden Tag dankbar, den ich mit ihr verbringen kann. Reden. Viel lachen. Viel reisen. Viel zusammen erleben. Für einander da sein.

So, wie es sein sollte.

Meine Frau zu beschreiben fällt mir einfach: Sie ist intelligent, schön, sexy, hat einen unglaublich wunderbaren Humor. Zudem ist Sie gläubig und evangelisch. Und teilweise, obwohl sie Slowakin ist, inzwischen schwäbischer als ich.

Sie hat mich nie in eine Richtung beeinflusst, sondern ich hab einfach beobachtet, wie Sie das Ganze lebt und dabei festgestellt. Das ist gar nicht mal so anders als ich es tue.

Dann kam etwas, was dem Christentum im Bezug auf mich in die Karten gespielt hat:

Eine invasive Religion.

In den letzten, sagen wir mal, 10 Jahren hat sich diese invasive Religion in Deutschland langsam aber sicher zu einer Gefahr entwickelt. Ganz langsam. Durch die Hintertür. Und wurde von schwachsinniger Politik und idiotischen Politikern entweder wissentlich oder unwissentlich gepushed.

Eine der sichtbarsten Auswirkungen sind Fasnetsveranstaltungen, Weihnachtsmärkte und sonstige deutsche und christliche Kulturveranstaltungen, die mit immer strengeren Sicherheitsvorkehrungen gegen die islamischen Terroranschläge geschützt werden müssen.

Diesen ganzen Schwachsinn habe ich mir lange – viel zu lange – angesehen.

Der Rubikon ist überschritten.

Nicht nur zum Schutz meiner Frau, der Frauenrechte, unserer Kultur, unserer Gesetzte, unserer Sicherheit und damit unser Land der schöne Ort bleibt, der er noch ist, habe ich beschlossen, dass es an der Zeit ist unsere christlichen Werte wieder öffentlich zu leben, meine Zugehörigkeit zu zeigen und unser Land, unsere Kultur und Religion gegen jeden Unbill zu verteidigen.

Was hat sich damit verändert?

Eigentlich gar nicht so viel und doch alles.

Zum Einen fühle ich mich in Kirchen, egal welche Konfession wieder „heimischer“. Ich habe wieder das Zusammengehörigkeitsgefühl, welches ich so lange verloren hatte. Ich sehe wieder die Schönheit und die großartigen Moralvorstellungen, welche die Grundlage der Christenheit darstellen.

Und man sollte hier zwei Dinge nicht verwechseln:
Das Christentum in Gesamtheit ist nicht für die Verfehlungen des Bodenpersonals der katholischen Kirche verantwortlich. Hier sollte man klar differenzieren.

Ich, für meinen Teil, habe meine Seite gewählt:

✞

Für unsere Freiheit. Für unsere Art zu leben. Für unsere Frauenrechte. Für unsere Kultur.

36
3

Über den Author:

Harry. Gen X all the way. Serial Traveler. Schwabe. Ulmer. Zunftmeister. Demoszener. Nerd. IT-Guy. Mag teure Mode und Gadgets. Mercedes-Fahrer. Für Viele unerträglich offen. Immer ehrlich. Sehr direkt. Nicht woke. Immun gegen Pronomenquatsch. Nicht religiös, aber eindeutig auf Seite des Christentums. Leberkäswecken statt Döner. Pinsa statt Pide. Kontra Antisemiten. Kontra Sozialismus. Kontra Antifa. Kontra Rechtsradikal & Kontra Linksradikal. Pro-Leistungsgesellschaft.